Ratenkredite

Zur Finanzierung von kurzfristigen oder mittelfristigen Ausgaben eignen sich die sogenannten Ratenkredite. Mit Laufzeiten von meistens 12 bis 120 Monaten können die Kreditnehmer die passende Laufzeit ihren individuellen Bedürfnissen anpassen. Von der Fristigkeit her eignen sich Ratenkredite daher beispielsweise sowohl für die Finanzierung einer Urlaubsreise (zum Beispiel bei einer Laufzeit von 12 Monaten) als auch für den Kauf eines neuen Autos (zum Beispiel bei einer Laufzeit von 120 Monaten).

Individuell anpassbar sind auch die Kreditbeträge. Der Kunde kann bei den meisten Banken zwischen Beträgen von 1.000 bis zu 100.000 Euro einen passenden Betrag auswählen. Ob letztlich ein Kredit in der gewünschten Höhe zu Stande kommt, hängt in erster Linie aber von der Bonität des Kunden ab, welche sich primär aus dem frei verfügbaren Nettoeinkommen und den Haushaltsausgaben ergibt.

Ratenkredite werden grundsätzlich in Form einer Einmalzahlung ausgezahlt. Das heißt, dass der Kreditnehmer den gesamten Kreditbetrag mit einem Mal auf sein Konto erhält. Die spätere Tilgung und Verzinsung erfolgt hingegen in Form monatlicher Raten (daher auch Ratenkredit). Beim Abschluss von Ratenkrediten wird in der Regel auch eine Abschlussgebühr fällig, die sich in vielen Fällen zwischen einem und drei Prozent der beanspruchten Summe bewegen kann.

Da es viele verschiedene Ratenkredite gibt, sollte man unbedingt einen Kreditvergleich durchführen. Nur so ist gewährleistet, dass man in den Genuss günstiger Konditionen kommt und nicht über Jahre hinweg überteuert Zinsen bezahlen muss. Neben Banken bieten auch viele Unternehmen die Möglichkeit einer Ratenzahlung. Dabei handelt es sich aber grundsätzlich nicht um einen Ratenkredit, sondern um eine Ratenzahlungsvereinbarung.